Die Bewerbung

Nun ist die Bewerbung von Gelsenkirchen und Herten für das Projekt InnovationCity offiziell eingereicht und ins Internet gestellt worden. Da sie sehr umfangreich ist, müssen Sie sich zum „Downloaden“ auf ihrem PC schon etwas Zeit nehmen. Und wie ich am 5. September bereits sinngemäß geschrieben hatte: Hütet Euch vor den Neidern. Denn kaum sind die Inhalte der fünf Bewerber veröffentlicht, geht es schon los wie im Kindergarten, um die eigene Position zu verbessern. „Bei InnovationCity gibt’s Zoff“ heißt es dazu in der WAZ am 14.10.2010. Und der ist – angesichts der Bedeutung und Größe des Projektes – wirklich kleinkariert und sachlich falsch:
  • Die Länge der Bewerbung umfasst auch nicht mehr als die vorgeschriebenen 60 Seiten – wenn man die Graphiken und Bilder vom Text so trennt, wie die anderen es gemacht haben.
  • Die Größe des Gebietes mit über 70.000 Einwohnern kann auch keine Rolle spielen, denn sonst wären Gelsenkirchen und Herten im Juni erst gar nicht unter die letzten 5 Bewerber gekommen, sondern wären mit den anderen 11 aus NRW bereits ausgeschieden.
Es ist wirklich schade, dass unter Nachbarn zu solchen Mitteln gegriffen wird. Freundschaft wird anders praktiziert. Aber das betrifft ja zum Glück nur die politischen Vertreter der anderen Städte. Die Bürgerinnen und Bürger in unseren Nachbarstädten kennen so etwas nicht. Und das ist auch gut so. Ute Libuda, 14.10.2010

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